Der Wohlfühlfaktor - Infrastruktur im Home-Studio

19.06.2020 11:05

Ob Musikproduzent oder Podcaster: Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen meistens das Klangmaterial und die technischen Mittel für seine Herstellung. Weil aber auch beim Recording der Kontext eine Rolle spielt, wenden wir uns in diesem Special der Infrastruktur des Home-Studios zu und präsentieren euch Accessoires, die eure Arbeit erleichtern und komfortabler machen.

Beginnen wir mit einigen grundsätzlichen Richtlinien, welche Gegenstände nebst den eigentlichen Aufnahmegeräten zu einem funk­tionierenden Studio gehören und wie sie idealerwei­se beschaffen sind. Anschließend wenden wir uns weiterem Zubehör für die Studio-Optimierung zu.

#1 Arbeitsstuhl

Ein bequemer und vor allem rückenschonender Stuhl ist eines der wichtigsten Möbel in eurem Studio. Ob ihr in eurer Freizeit, neben- oder hauptberuflich Studioarbeit ausübt, ist unerheblich. So oder so ver­bringt ihr sicherlich viele Stunden auf diesem Stuhl.

#2 Computer

Die Frage nach PC oder MAC hängt vom Preis, dem persönlichen Geschmack und der gewünschten DAW ab. Sicher ist, dass Logic-User nur mit einem MAC arbeiten können. Pro-Tools oder Cubase laufen beispielsweise auf beiden Systemen. Die Pro-Cont­ra-Auflistung, ob PC oder MAC, wollen wir hier nicht aufführen, sondern einen Tipp zur Entscheidungs­findung geben: Achtet darauf, was die meisten eurer Kollegen nutzen. Das gilt für die Auswahl zwischen PC/MAC und auch für die Wahl der DAW.

Die aktuellen Mindestanforderungen an einen Audio-Computer sind 64bit, mindestens i7 und 16Gb Arbeitsspeicher. Sinnvoll ist eine mindestens 500GB große SSD-Festplatte, die gegen Stöße recht unemp­findlich ist und nahezu keine Geräusche produziert.

#3 Stative

Häufig werden die kleinen Mikrofonstative bei den Anschaffungen vergessen. Gerade für die Positionie­rung in einer Bassdrum oder unterhalb einer Snare­drum ist ein kurzes Mikrofonstativ essentiell. Darüber hinaus sollten jegliche Stative voll funktionsfähig und tragfähig sein und beispielsweise beim Aufschrauben eines Kondensatormikrofons nicht absinken!

#4 Popschutz für die Mikros

Ein Popschutz reduziert plosive und frikative Laute (Konsonanten wie t, p, k etc.) deutlich und sollte bei jeder Sprach- und Gesangsaufnahme vor dem Mikro­fon positioniert werden. Darüber hinaus schützt ein Popschutz euer vermutlich teures Kondensatormik­rofon gegen den natürlich Flüssigkeitsausstoß beim Sprechen und Singen.

#5 Ersatzteile

Ihr solltet über eine Reihe verschiedener Ersatzteile verfügen. Dazu zählen mehrere Paare Gitarrensaiten für Elektro und Akustik, Plektren, Drumsticks in ver­schiedenen Stärken, Batterien (vor allem 9V-Blöcke für aktive Tonabnehmer), außerdem mehrere Rollen Gaffa-Tape und eine Hand voll Ersatzkabel...


Weitere Tipps sowie den Abschnitt über nützliches Zubehör findet ihr im vollständigen Artikel in der aktuellen SOUNDCHECK (Ausgabe 6/2020). Die ist direkt hier im Shop erhältlich.

Bild: Getty Images

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